Montag, 15. Februar 2016

Amazonen - keine Wellensittiche in groß

Mein Junge - Max, eine Gelbnackenamazone

Neulich im Wartezimmer beim Tierarzt sagte eine Frau zu mir: „Wenn ich auf größere Papageien umsteigen möchte, dann soll ich eine Amazone nehmen, die seien am besten geeignet für Anfänger – das hat man mir empfohlen.“

Mir sind fast die Augen rausgefallen. Wer kann so etwas behaupten? Doch sicher nicht ein Amazonenbesitzer, der jeden Tag so ein grünes Monster in seiner Wohnung sitzen hat.

Um es vorweg zu nehmen: Ich liebe Amazonen. Ein Leben ohne sie mag ich mir nicht mehr vorstellen. Seit fast 30 Jahren bereichern sie meinen Alltag und streicheln meine Seele. 

Mein Mädchen - Mia, auch eine Gelbnackenamazone

Vielleicht gerade deshalb kann ich so einen Spruch wie den obigen nicht verstehen. Er hat nichts mit meiner Realität zu tun und trifft auch nicht das Wesen der Amazonen. Anfängervögel sind sie ganz sicher nicht, es sei denn, man entscheidet sich, die Amazonen in Außenvolieren zu halten und sie ansonsten in Ruhe zu lassen. Die meisten jedoch halten ihre Amazonen in der Wohnung, und dann wird’s eng, wenn man keinen Konsens findet, womit beide Seiten gut leben können.

Die Voliere, als sie noch neu war
Es fängt schon damit an, dass Amazonen viel Platz brauchen, aber nicht jeder findet die 2-Meter-Voliere im Wohnzimmer attraktiv. Wenn dann noch regelmäßig Körner und Bananenreste durch die Gegend fliegen, ist Toleranz erforderlich. Auch sondern die Vögel konstant einen feinen Gefiederstaub ab, der sich überall drauflegt. Dagegen lässt sich nichts unternehmen – außer regelmäßig Staub zu wischen und zu saugen.

Abgenagte Holzspäne verstopfen das Staubsaugerrohr, also krieche ich auf dem Fußboden herum und klaube sie einzeln auf. Und da ich schon mal dort unten bin, kann ich auch gleich hinter die Kommode greifen und all die fliegenden Puschelfederchen zusammenraffen, die sich während der Mauser und aufgrund der Thermik in unserer Wohnung dort zusammenballen. Meine Anforderungen an einen leistungsstarken Staubsauger sind hoch. Es ist viel Dreck zu beseitigen. Mit den diskret gefüllten Staubsaugerbeuteln meiner Bekannten ohne Papageien hat meine Ausrüstung nichts zu tun.

Runder Käfig, so war es früher

Es sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass das alte Bild vom Großpapagei im runden (!) Minikäfig überholt ist. Das ist Tierquälerei. Amazonen sind Schwarm- und Fluchttiere und monogam. Erfreulicherweise hat sich heutzutage die Erkenntnis durchgesetzt, dass Großpapageien mindestens zu zweit gehalten werden.

Auch die Alternative, die Vögel auf eine Stange zu setzen und ihnen die Flügel zu beschneiden, damit sie dort hocken bleiben, ist heute nicht mehr tragbar, denn es wäre falsch, das Fliegen auf die Mobilitätsfrage zu beschränken. Wenn es nur darum ginge, wie der Vogel von A nach B kommt, wäre es in der Tat egal, ob der Vogel die paar Meter Strecke in der Wohnung zu Fuß geht oder fliegt, doch das Fliegen hat einen weit wichtigeren Aspekt, nämlich ist Voraussetzung für die Gesundheit. Die Bewegung der Flügel unterstützt die Funktion der inneren Organe wie Leber, Herz und Nieren, sorgt für eine gute Kondition und ein funktionierendes Immunsystem. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Nutzung der Flügel sinnvoll ist. Diese Nutzung zu unterbinden rächt sich. 

Auch Flieger gehen manchmal zu Fuß
Damit wird deutlich, dass Amazonen Bewegungsfreiheit benötigen. Sie müssen in der Wohnung fliegen können. Sie sind sehr geschickte Flieger mit imposanten Drehungen und Wendemanövern im Programm. 

Bei uns dient die Voliere nur als Schlafplatz und als Verwahrungsort, wenn niemand im Haus ist. Sind die Halter hingegen daheim, wollen die Amazonen in der Regel beim Schwarm sein (ihre Menschen gehören dazu). Unbeaufsichtigt sollte man sie besser nicht lassen, weil sie gern an Möbeln knabbern, womöglich das Mauskabel zu fassen kriegen oder – noch schlimmer – Materialien bearbeiten, die giftig oder anderweitig gefährlich sind. Der Haushalt ist voll von solchen Fallstricken. Ich habe mir angewöhnt, immer wachsam ins Nebenzimmer zu horchen, wenn sich meine Amazonen dort aufhalten. Sobald ich ein verdächtiges Knuspern, Knacken, Schaben oder Reißen höre, stürze ich hin, um das Tun zu unterbinden. Nicht immer komme ich rechtzeitig. Die Schäden am Interieur sind vielseitig.

Dass Amazonen ein gutes Futter brauchen (meins kommt aus dem Online-Fachhandel), regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt werden zur Vorsorgeuntersuchung und viel frisches Obst und Gemüse benötigen, versteht sich von selbst. Unterschätzt wird meiner Erfahrung nach der Aufwand an Frischluft und Licht. Wenn die Vögel nicht in einer Außenvoliere untergebracht sind, sondern in der Wohnung leben, fehlt ihnen UV-Licht. Hier helfen sogenannte Bird Lamps. Sie müssen natürlich erst einmal angeschafft und über der Voliere installiert werden. Der Austausch der Birnen verursacht Kosten, mit denen viele nicht rechnen. 

Unsere Bird Lamp
Ebenso verhält es sich mit Luftbefeuchtern. Amazonen stammen aus den Tropen oder den Subtropen. Der Organismus ist – auch bei deutschen Nachzuchten – auf eine hohe Luftfeuchtigkeit ausgerichtet. Hier muss eventuell künstlich nachgeholfen werden, besonders im Winter, wenn die Heizung läuft. Das feucht-warme Klima vom Luftbefeuchter im heimischen Wohnzimmer findet allerdings nicht bei jedem Halter Zuspruch; man kommt sich leicht vor wie im Treibhaus. 

Gut gelüftet werden muss auf jeden Fall, denn die Luftsäcke der Amazonen sind anfällig für Pilzbefall, die sogenannte Aspergillose. Auf Dauer werden sich Beschwerden dieser Art bei Wohnungsvögeln wohl nicht vermeiden lassen, aber man kann die Erkrankung herauszögern. Dazu müssen freilich die beschriebenen Kosten in Kauf genommen werden und man muss sich entsprechend diszipliniert verhalten. Ist die Aspergillose erst einmal diagnostiziert, muss wahrscheinlich behandelt werden: indem man einen Inhalator anschafft und den Vogel täglich inhalieren lässt oder dem Vogel das Serum per Spritze in den Schnabel appliziert.

Mia

Ich bin mir sicher, dass die Frau aus dem Wartezimmer beim Tierarzt einen derartigen Aufwand nicht im Bewusstsein hatte, als sie von Anfängervögeln sprach. Vielleicht meinte sie aber gar nicht die Ausrüstung und die Versorgung, sondern das Handling der Amazonen, das angeblich besonders einfach sei.

Auch hier muss ich widersprechen. Amazonen sind NICHT einfach. Im Gegenteil, sie sind extrem anspruchsvoll. Wer glaubt, seine Amazonen säßen den ganzen Tag still im Käfig, wären zufrieden mit ein paar hingehängten Glöckchen und Knabberstangen und würden sich lieb und schmusig an ihre Menschen hängen, falls diese mal Lust hätten, sich mit den Vögeln zu beschäftigen, der irrt sich gewaltig. Ich gehe noch einen Schritt weiter: Wer glaubt, seine Amazonen würden sich seinem Lebensrhythmus anpassen, der liegt falsch. Es ist genau umgekehrt: Der gesamte Haushalt wird sich an die Amazonen anpassen müssen. Ich habe schon öfter von Amazonenbesitzern den Satz gehört: „Bevor ich die Vögel hatte, habe ich mir nie vorstellen können, wie viel Aufwand das ist.“

Freizeitgestaltung mit Löffel

Amazonen sind eigenwillig und lassen sich nicht dressieren. Für Kunststückchen sind sie in der Regel nicht zu begeistern, denn für konstante Befehlsausführung sind sie zu stur. Wohl aber lassen sie sich konditionieren. Andernfalls wäre ein Zusammenleben ja gar nicht möglich –  das ist die gute Nachricht. 

Meine Amazonen gehen auf Zuruf in die Voliere, sie wissen, dass ein Kuss auf den Schnabel „gut gemacht“ bedeutet, und sie haben gelernt, dass die Nacht erst beendet ist, wenn ich die Volierentüren öffne. Um das hinzukriegen, müssen die Signale eindeutig und konsequent sein – wie bei Hunden, die ja auch erst lernen müssen, was Frauchen und Herrchen von ihnen wollen, und die sich darauf verlassen können müssen, dass die Signale immer dasselbe bedeuten. Amazonenhalter dürfen hier also nicht schludern. Das erfordert Disziplin. 

Es gibt intelligente Amazonen und dumme – wie bei andern Tieren auch. Die schlauen begreifen die Konditionierung schneller, die dummen manche Signale möglicherweise nie. Die Folgen muss man als Halter hinnehmen. Mein Hahn z.B. will einfach nicht kapieren, dass er keine Chance hat zu entkommen, wenn er in die Transportbox muss für den Gang zum Tierarzt. Er kann nicht aus dieser Erfahrung lernen. Daher fliegt er so lange vor mir weg (jedes mal aufs Neue), bis er japst und sich schließlich doch fatalistisch von mir einsammeln lässt. Mein Amazonenmädchen dagegen weiß, wann sie am kürzeren Hebel sitzt. Sie spart sich die Anstrengung und lässt sich lieber gleich freiwillig in die Box heben.

Auf dem Weg zum Tierarzt

Aber auch im Normalfall hat die Konditionierung ihre Grenzen. Amazonen sind Wildtiere und sie bleiben Wildtieren, daran ändern auch die Phasen von Zahmheit und Verschmustheit nichts. In der Balz- und Brutzeit ist mit meinen beiden Amazonen nicht gut Kirschen essen. Dann regieren die Hormone. Ich werde als Störenfried betrachtet und bisweilen heftig attackiert. Es kommt durchaus vor, dass ich durchs Zimmer gehe, von hinten angeflogen und in den Hinterkopf gehackt werde. Allein aus diesem Grund halte ich nichts davon, Amazonen mit Kindern in einem Haushalt wohnen zu lassen. Großpapageien sind kein Spielzeug, sie reagieren nicht immer positiv auf die impulsive Art von Kindern – und sie können ordentlich verletzen, wenn sie zubeißen. 

Das war nur ein leichtes Kneifen

Um die natürlich Barriere zwischen Amazone und Halter abzubauen, empfehlen manche Züchter, Handaufzuchten zu nehmen. Diese seien besonders verschmust und anpassungsfähig. Ich halte nichts davon – gar nichts. Es nutzt niemandem, Tiere auf den Menschen zu prägen. Wer nichts mit den natürlichen Eigenarten eines Tieres anfangen kann, sollte die Finger davon lassen. Wir holen uns ja schließlich auch kein Tigerbaby in die Wohnung und wundern uns, wenn der ausgewachsene Tiger plötzlich die Zähne fletscht.

Handaufzuchten mögen attraktiv sein, solange sie klein sind, doch spätestens mit der Geschlechtsreife kommen die Probleme, denn die Natur bahnt sich ihren Weg und dann kommt es darauf an, was den Vögeln mitgegeben wurde an Rüstzeug, um damit fertig zu werden. Handaufzuchten haben gelernt, den Menschen als Partner zu sehen. Kann er sich mit ihm paaren? Natürlich nicht. Das ergibt Frustration. Wenn der Vogel dann schreit oder sich rupft oder aggressiv wird – kein Wunder.

Bei geschlechtsreifen Hähnen ist eine gewisse Aggressivität ohnehin normal. Mein Hahn ist eine Handaufzucht. Früher warf er sich auf den Rücken, damit ich mit ihm spielte und ihn kitzelte. Heute  geht er auf Abstand. Er versucht immer mal wieder, meinen Status als Schwarmchefin streitig zu machen, er springt mir mit den Füßen voran ins Gesicht, wenn ihm was nicht passt, und auf die Hand steigt er schon lange nicht mehr. 

Der Herr ist stinkig ...

... hier auch


... hier nicht

Ich tu gut daran, seine Körpersprache zu beobachten, um heikle Situationen gar nicht erst eskalieren zu lassen. Trotzdem kann ich nicht verhindern, dass seine Stimmung von einer Sekunde auf die andere von freundlich auf angriffslustig umschlägt – und umgekehrt. Das macht das Zusammenleben (fast) unberechenbar, ist jedoch ein ganz normales Artverhalten. Die Natur hat es so angelegt. Dennoch würde ich nie auf den Gedanken kommen, meine Amazone wegzugeben. Die Zeitungen sind voll mit Annoncen von genervten und enttäuschten Haltern, die sich von ihrer Amazone trennen wollen, weil sie plötzlich nicht mehr so pflegeleicht ist, wie man es sich vorgestellt hat. Im allgemeinen Sprachgebrauch heißen diese armen Socken bekanntlich „Wanderpokale“. Sie hätten ein besseres Schicksal verdient.

Ebenso sollte nicht vergessen werden, dass Amazonen – wie Menschen – ausgeprägte Vorlieben haben, was Partner und Freunde betrifft. Man muss ausprobieren, ob zwei Amazonen zusammenpassen. Die Chemie stimmt nicht automatisch. Wenn's gar nicht hinhaut, fliegen die Fetzen. 

Schmusen
In Familien favorisieren Amazonen außerdem oft einen ganz bestimmten Menschen, beispielsweise Frauen, während Männer abgelehnt oder bestenfalls geduldet werden. Das mag bitter sein für das ungeliebte Familienmitglied, besonders wenn sofort zugehackt wird, sobald der Verschmähte sich dem Vogel nähert. Daran wird sich wahrscheinlich nichts ändern, egal wie sehr sich Herrchen auch bemühen mag. Die Amazone hat ihre Entscheidung getroffen und damit basta. 

Bei manchen Amazonen triggern bestimmte Merkmale, so dass sie Angst bekommen und z.B. wild umherflattern. Bei meiner ersten Amazone waren es schwarz gekleidete Männer. Männer ohne schwarze Kleidung – kein Problem, Frauen in Schwarz – auch kein Problem. Diesen Triggern kann man nicht entkommen, weder durch Übung noch durch Konditionierung; man kann sie nur aus dem Weg räumen. Schwierig wird es allerdings, wenn die eigenen Familienangehörigen oder der eigene Besuch diese Trigger darstellen. Nicht immer lassen sich die nötigen Korrekturen vornehmen, erst recht nicht, wenn man nie herausbekommt, was genau es ist, das dem Vogel so bitter aufstößt. Das kann den Sonntagsnachmittagskaffee ganz schön stören. Oder der Besuch bleibt weg. Oder vorsorgliche Umräumaktionen werden nötig.

Unglückliche und gelangweilte Amazonen schreien. Damit sind nicht die üblichen täglichen Kommunikationsgeräusche gemeint, denn die gehören zum Schwarmalltag dazu, sondern gemeint ist anhaltendes Kreischen in einer misslichen Höhe und in zermürbender Länge. Amazonen, die derart loslegen, zwingen ihre gesamte menschliche Familie in die Knie – garantiert. Man kann dieses Schreien nicht auf Dauer ausblenden, ganz zu schweigen von den Nachbarn, die sich irgendwann melden werden, weil sie ungefragt daran teilnehmen müssen. Gegen Langeweile und Unglücklichsein helfen ein geliebter Artgenosse, spannendes Spielzeug (z.B. frisches Holz), Zuwendung (loben, sprechen), viel Freiflug und das Akzeptieren der Eigenarten und Bedürfnisse der Vögel.

Gemeinsames Toben

Ist dies alles einigermaßen gewährleistet (perfekt ist man als Halter nie), bleibt immer noch das Problem, wohin mit den Vögeln, wenn's in den Urlaub geht. Einen Hund kann man mitnehmen, eine Katze zu den Nachbarn bringen. Doch wer kann und will schon eine fremde 2-Meter-Voliere bei sich aufnehmen? Ein kleiner Käfig täte es vielleicht für den Notfall oder für ein Wochenende, aber das ändert nichts daran, dass sich die Amazonen möglicherweise ungern von Fremden füttern lassen. 

Meine Amazonen reagieren sehr irritiert auf Veränderungen. Umgestellte Möbel mögen sie überhaupt nicht und erst recht keine fremden Menschen, die an ihrer Voliere hantieren. Selbst willige Freunde, die ins Haus kämen zum Füttern und eigentlich bekannt sein müssten, würden kopfloses Geflatter provozieren. Ich hätte Angst, dass sich die Vögel dabei verletzten könnten. 

Siesta im Grünen

Und selbst wenn sie das Füttern stoisch hinnähmen, könnten sie nicht den ganzen Tag und wochenlang in der Voliere hocken bleiben. Sie müssten rausgelassen werden zum Fliegen. Nun, die Türen zu öffnen wäre ja kein Akt, aber wie würde der Fremde die Amazonen wieder in die Voliere zurückbefördern können? Manche Vögel blieben einfach auf dem Kleiderschrank hocken, egal welche Verrenkungen der Mensch auch anstellen möge, um sie wieder hineinzulocken; andere wären so angriffslustig, dass sich schwerlich überhaupt ein Freiwilliger finden ließe, um diese Dienstleistung zu riskieren. Sauber machen muss man die Voliere ja auch irgendwann. Dazu müsste man noch näher herangehen.

Hat man Glück, kann man während des Urlaubs auf Familienangehörige zurückgreifen, also auf Menschen, die die Vögel kennen und deren Anwesenheit sie gewohnt sind. Dazu muss man die Urlaubsgesellschaft eventuell aufteilen: Die einen fahren weg, während die andern so lange daheim blieben, um die Amazonen zu versorgen. Fehlen diese helfenden Geister, muss man möglicherweise auf den Urlaub verzichten.


Mir macht das nichts aus. Das ist ein Preis, den ich gern dafür zahle, dass ich mit diesen wunderbaren Tieren zusammenleben darf. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich etwas versäume, wenn ich auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nehme. Allerdings muss man diese ganz spezielle Art des Zusammenleben mögen – und man sollte vorher abklären, ob man sich darauf einlassen will. Amazonen sind alles mögliche, nur ganz sicher keine Anfängervögel. Das habe ich auch der Frau im Wartezimmer beim Tierarzt geantwortet. Ob sie mich verstanden hat, weiß ich nicht. 

Foto runder Käfig: Pixabay

Montag, 29. Juli 2013

Blau die Tassen!

Vielleicht sind die sommerlichen Temperaturen nicht gerade angetan, um Appetit auf dampfenden Kaffee oder Tee zu machen, aber andererseits - so eine kleine Tässchenpause geht doch immer, oder?

Für mich haben blaue Tassen einen besonderen Reiz. Ich trinke ungern aus Behältnissen, die mir farblich nicht zusagen. Blau gefällt mir fast immer, einerlei ob als Grundton oder als Muster. Andern Leuten scheint es ähnlich zu gehen, jedenfalls habe ich eine Menge toller Tassen-Fotos im Netz gefunden. Eine kleine Auswahl möchte ich euch zeigen.

Es geht los ganz klassisch. Blaue Tasse mit Keks:

 Sarah Macmillan
Ton in Ton:

Judy van der Velden
Gediegenes Design. Wie bei Oma:

 Ghita Katz Olsen
Summer-Feeling:

 Klaus Ottes
Ein anderer Blauton:

 Abbey Hendrickson
Mal nicht die Tasse in Blau, sondern allein der Untergrund. 
Ein grandioses Foto, nicht? 

 Shinsaku
Eine weitere Variante:

 Kara Harms
Jetzt kommt Bewegung ins Spiel:

 Ben Barnes
 Gleich noch mal, nur mit anderem Inhalt:

 Gioia de Antoniis
Umgekehrt geht's auch, weiß die Tasse, blau das Getränk:

 Dennis Skley
Wieder mit Seegang:

 igorms
He he he.
Dazu sag ich nix:

 Denise Cortez

Samstag, 30. März 2013